„Mit der AREA SÜD entsteht im Süden Österreichs die zweitgrößte Wirtschaftsregion unseres Landes. Wo Grenzen überwunden werden und das Verbindende in den Vordergrund tritt, entsteht Neues. Durch die gute Erreichbarkeit und das größere Einzugsgebiet ergibt sich ein starker Impuls für die Zukunft. Nun gilt es, diese Jahrhundertchance für die Steiermark und Kärnten sowie die gesamte Alpen-Adria-Region zu nutzen.
Die AREA SÜD ist eine frische Lebensader, die mehr Miteinander ermöglicht – für unsere Wirtschaft, für die Menschen und insbesondere für die Jugend. Eine Region mit Potential, in der man gerne arbeitet, studiert, investiert und vor allem auch lebt.“

Josef Herk,
Präsident der Wirtschaftskammer Steiermark

Präsident Jürgen Mandl, © WKK/alexanderzagorz

„In einer dreiviertel Stunde von Klagenfurt nach Graz — die Koralmbahn lässt ab 2025 die Zentralräume rund um die beiden Landeshauptstädte zusammenwachsen und einen neuen Wirtschaftsraum Süd entstehen: eine europäische Metropolregion mit mehr als einer Million Menschen, hunderttausend Unternehmen und unendlichen Chancen für mehr Wachstum, noch mehr Lebensqualität und weniger Abwanderung.
Die bessere Sichtbarkeit als Wirtschaftsstandort und Logistikdrehscheibe, die stärkere Vernetzung von Bildungseinrichtungen, die bequeme Mobilität zwischen Stadt und Land – all das macht Kärnten und die Steiermark zu einem neuen Lebensmittelpunkt im Alpen-Adria-Raum.“

Jürgen Mandl,
Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten

BEREIT FÜR NEUE WEGE

BEREIT FÜR NEUE WEGE.

Verbindungen zu schaffen, ist unser ureigenster Wunsch. Der Austausch von Gedanken und Gütern hat unsere Geschichte und Geschicke geprägt. Über Generationen hat sich bewiesen: Wo Grenzen überwunden werden, entsteht Neues; wo das Verbindende im Vordergrund steht, wachsen Wirtschaft und Wohlstand.

Die neue Eisenbahnachse, die durch Koralm und Semmering gleich zwei geografische Grenzen überwindet, ist weit mehr als ein Schienenstrang. Sie ist eine Zeit- und Raummaschine, die Distanzen und Fahrtdauern schrumpft. Damit schafft sie einen faszinierenden Wirtschaftsraum aus 1,8 Millionen Menschen und knapp 120.000 Unternehmen mit 730.000 Beschäftigten.

Wir haben dieser Jahrhundertchance für die Steiermark, Kärnten und die gesamte Alpen-Adria-Region einen Namen gegeben:

AREA SÜD

Mehr Menschen. Mehr Märkte. Mehr Miteinander.

AREA SÜD. MEHR MENSCHEN.

AREA SUED. MEHR MENSCHEN.

Unsere Arbeitswelt steht vor dem größten Wandel der vergangenen Jahrhunderte. In nur wenigen Jahren hat sich gezeigt, dass die alten Thesen und Modelle unserer Arbeitswelt nicht mehr funktionieren. Wir arbeiten anders. Kürzer. Viel zu lange. Oft von zu Hause und dann wieder von überall.

Wir richten unsere Arbeit nach unserem Umfeld aus – und schon lange nicht mehr umgekehrt. Die neue AREA SÜD vermittelt Aufbruchstimmung. Attraktive Arbeitsbedingungen treffen hier auf ein einzigartig lebenswertes Umfeld im Herzen Europas.

AREA SÜD. Mehr Menschen.

AREA SÜD. MEHR MÄRKTE.

AREA SUED. MEHR MÄRKTE.

Ein großer Vorteil von Wirtschaftsregionen liegt darin, dass sie den Betrieben Zugang zu größeren und diversifizierten Märkten bieten. Neue Märkte bedeuten neuentstehende Chancen durch neue Kundensegmente, neue Absatzfelder, die Innovationen antreiben und weiteres Wachstum ermöglichen.

Mit der AREA SÜD entsteht Süden Österreichs die zweitgrößte Wirtschaftsregion unseres Landes. Sie gilt zur Recht als Jahrhundertchance, denn sie gibt den Unternehmen in der Steiermark und in Kärnten einen starken Impuls für die kommenden Jahrzehnte.

AREA SÜD. Mehr Märkte.

AREA SÜD. MEHR MITEINANDER.

AREA SUED. MEHR MITEINANDER.

Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört. Von Wien nach Graz oder Klagenfurt in einem Bruchteil der bisherigen Fahrzeit – das verbindet auf eine ganz neue Art und Weise. Städte, Wirtschaftszentren und Unternehmen rücken näher zusammen, Wege werden kürzer, praktischer und ökonomischer.

Die neue Achse im Südosten Österreichs ermöglicht mehr Kontakte, mehr Austausch und mehr Geschäfte. Sie ist eine frische Lebensader, die die AREA SÜD zu einer Super-Region im Herzen Europas macht.

AREA SÜD. Mehr Miteinander.

Wirtschaft braucht Wandel – und Investitionen. Die zukünftige AREA SÜD zeichnet sich dort eine Vielzahl von Technologie- und Industriestandorten aus, die in ihrer Gesamtheit einzigartig in Mitteleuropa sind. Sie zusammenzuführen, eröffnet ein attraktives Umfeld für die Ansiedelung weiterer Unternehmen und bringt zusätzliche Investitionen in die Region. Aus den Stärken mehrerer Teilregionen entsteht so ein vielfältiges Angebot, mit neuen Chancen, Standorten und Möglichkeiten.

AREA SÜD. Mehr Investitionen.

Wenn die vergangenen Jahre eines gezeigt haben, dann dies: Über die positive Entwicklung der Wirtschaft entscheidet, neben mutigen Unternehmerinnen und Unternehmern, langfristig vor allem die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte.

Hier kann die AREA SÜD punkten, denn zahlreiche Bildungs- und Forschungseinrichtungen, darunter mehrere Universitäten und Fachhochschulen, sind hier zu Hause. Und: Wer als Studierende oder Studierender diese Region einmal kennengelernt hat, der will auch hierbleiben.

AREA SÜD. Mehr Wissen.

Natürlich sind die harten Fakten für die Menschen in der Wirtschaft wichtig. Was aber noch mehr zählt, sind Faktoren, die sich oft schwer in Worte fassen lassen: Sicherheit, Wohlbefinden, Ruhe – all das, was man als Lebensqualität erfährt. Die AREA SÜD zählt zu den landschaftlich attraktivsten Lebensräumen Europas, eingebettet zwischen Adria und Alpen – mit den Großstädten Wien, München und Mailand in Griffweite.

Die AREA SÜD ist eine Region, in der man gerne arbeitet, vor allem aber auch lebt.

AREA SÜD. Mehr Leben.

Die neu entstehende Wirtschaftsregion AREA SÜD ist eine Jahrhundertchance, die Kärnten und die Steiermark nützen müssen. Das Zusammenwachsen von zwei wirtschaftlich starken Bundesländern, deren Unternehmen sich schon heute äußerst erfolgreich und global beweisen, braucht Mut für notwendige Investitionsentscheidungen in die Infrastruktur dies- und jenseits der Koralm.

Als Wirtschaftskammer sind wir die starke Stimme für eine aktive regionale Wirtschaftspolitik, denn wir wollen das noch mehr daraus wird.

AREA SÜD. Mehr daraus machen.

AREA SUED

Mehr Verbindungen. Mehr Chancen. Mehr Leben.

Wirtschaft braucht Wandel – und Investitionen. Die zukünftige AREA SUED zeichnet sich dort eine Vielzahl von Technologie- und Industriestandorten aus, die in ihrer Gesamtheit einzigartig in Mitteleuropa sind. Sie zusammenzuführen, eröffnet ein attraktives Umfeld für die Ansiedelung weiterer Unternehmen und bringt zusätzliche Investitionen in die Region. Aus den Stärken mehrerer Teilregionen entsteht so ein vielfältiges Angebot, mit neuen Chancen, Standorten und Möglichkeiten.

AREA SUED. Mehr Investitionen.

Wenn die vergangenen Jahre eines gezeigt haben, dann dies: Über die positive Entwicklung der Wirtschaft entscheidet, neben mutigen Unternehmerinnen und Unternehmern, langfristig vor allem die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte.

Hier kann die AREA SUED punkten, denn zahlreiche Bildungs- und Forschungseinrichtungen, darunter mehrere Universitäten und Fachhochschulen, sind hier zu Hause. Und: Wer als Studierende oder Studierender diese Region einmal kennengelernt hat, der will auch hierbleiben.

AREA SUED. Mehr Wissen.

Natürlich sind die harten Fakten für die Menschen in der Wirtschaft wichtig. Was aber noch mehr zählt, sind Faktoren, die sich oft schwer in Worte fassen lassen: Sicherheit, Wohlbefinden, Ruhe – all das, was man als Lebensqualität erfährt. Die AREA SUED zählt zu den landschaftlich attraktivsten Lebensräumen Europas, eingebettet zwischen Adria und Alpen – mit den Großstädten Wien, München und Mailand in Griffweite.

Die AREA SUED ist eine Region, in der man gerne arbeitet, vor allem aber auch lebt.

AREA SUED. Mehr Leben.

Die neu entstehende Wirtschaftsregion AREA SUED ist eine Jahrhundertchance, die Kärnten und die Steiermark nützen müssen. Das Zusammenwachsen von zwei wirtschaftlich starken Bundesländern, deren Unternehmen sich schon heute äußerst erfolgreich und global beweisen, braucht Mut für notwendige Investitionsentscheidungen in die Infrastruktur dies- und jenseits der Koralm.

Als Wirtschaftskammer sind wir die starke Stimme für eine aktive regionale Wirtschaftspolitik, denn wir wollen das noch mehr daraus wird.

AREA SUED. Mehr daraus machen.

Fazit – AREA SÜD

  • Eine neue urbane Agglomeration Graz – Klagenfurt entsteht.
  • Die Peripherie rückt mit den industriell-gewerblichen Bezirken Deutschlandsberg und Wolfsberg ins Zentrum
  • Zentrum-Peripherie-Gegensatz wird verkleinert
  • Arbeitsmarkt wird dynamisiert
  • Demographischer Trend des Bevölkerungsrückganges wird gebrochen: Infrastruktur gegen die Abwanderung
  • Eine international sichtbare Region: der zweitgrößte Ballungsraum Österreich
  • Aber: Infrastrukturmaßnahmen sind kein Selbstläufer – ohne die richtigen regionalpolitischen Weichenstellungen schwächt sich der positive ökonomische und demografische Effekt sukzessive ab.

Maßnahmenagenda – AREA SÜD

Neben dem Bau der Koralmbahn ist es notwendig, infrastrukturelle Begleitmaßnahmen zu ergreifen, die einerseits die optimale Nutzung der Bahn gewährleisten, sowohl in punkto Personen- als auch im Güterverkehr, und andererseits die Regionen abseits des Koralmbahn-Kernraumes attraktivieren, damit alle Regionen Südösterreichs gleichermaßen vom neu entstehenden Wirtschaftsraum AREA SÜD profitieren.

Dieses Infrastrukturpaket gilt es um tiefgehende regional- und standortpolitische Agenda zu ergänzen, welches neben dem Wirtschafts- und Lebensstandort auch den Bildungs- und Innovationsstandort Südösterreich umfasst.

  • Obersteiermark – Mittelkärnten/Raum St. Veit/Friesach – Murtal
  • Vollausbau B317 – S37
  • Ausbau Interregio-Verbindung Klagenfurt – Graz (IR Koralm)
    • Mit Zwischenhalten am Klopeinersee und dem Flughafen Graz (über die Südbahn)
  • Interregio-Verbindung zwischen Klagenfurt – Judenburg/Knittelfeld (IR Aichfeld)
  • Oberkärnten:

    • ÖV ausbauen – Bus und S-Bahn-System
  • Gailtalbahn elektrifizieren und für Gütertransport ertüchtigen
  • Süd- und Oststeiermark:

    • Radkersburger Bahn: Revitalisierung, Taktverbesserungen und Lückenschluss nach Slowenien
    • Thermenbahn: Neubaustrecke Gleisdorf – Fürstenfeld & Revitalisierung der Verbindung Hartberg – Fürstenfeld – Fehring
  • Erhalt und Ausbau der Nebenbahnen in den Regionen für den Personen- bzw. Güterverkehr:

    • Revitalisierung der Bahnstrecke Zeltweg – Dravograd (Lavanttalbahn)
    • Erneuerung der Murtalbahn inkl. Elektrifizierung
    • Revitalisierung der Görtschitztalbahn für den Güterverkehr
  • Schieneninfrastruktur:
    • Ausbau der Pyhrn-Schober-Achse: Neubau flacher Bosrucktunnel & viergleisiger Ausbau der Verbindung Graz-Bruck/Mur (Überschneidung mit Baltisch-Adriatischer-Achse)
    • Durchgängig zweigleisiger Ausbau der Südbahnverbindung Werndorf – Spielfeld (Baltisch-Adriatische-Achse)
    • Elektrifizierung der steirischen Ostbahn und Einbindung der steirischen Ostbahn in die Koralmbahn
    • Klagenfurt-Villach: Bau einer Gütertrasse
    • Tauernachse: Modernisierung und Linienverbesserungen der Bestandsstrecke (etwa im Raum Salzburg-Bischofshofen bzw. dem Gasteinertal)
    • BH Kühnsdorf: Erhaltung & Revitalisierung der Güterverladestation
    • Konzepte zur Anbindung der Flughäfen Graz und Klagenfurt an den öffentlichen Verkehr bzw. Verknüpfung mit der Koralmbahn
  • Öffentlicher Verkehr:
    Taktung der Zubringerinfrastruktur in beiden Bundesländern optimieren & Sicherstellung der regionalen Buslinien und S-Bahn-Verbindungen bis 2025
  • Ausbau der Breitbandinfrastruktur in der AREA SUED: zentrale Orte und Unternehmensstandorte in den Regionen in den Fokus nehmen
  • Energiepreise & Energieinfrastruktur am Puls der Zeit halten:

    • rascher Ausbau der Energienetze mit Blickrichtung Energiewende
    • Angleichung der Stromnetztarife in Südösterreich an Österreichdurchschnitt
  • Gezielte Stärkung der zentralen Orte auf Basis der Raumordnung in der Steiermark und Kärnten
  • Stärkung der Ortszentren: Raumordnung & Finanzierungsanreize für Instandsetzung
    • Abschreibungsmodalitäten für Instandsetzung
    • Alternativ dazu: Investitions-/Instandsetzungsprämie
  • Stärkung der Kommunal-Finanzen:

    • Neustrukturierung des Finanzausgleichs
    • Finanzmittel für Kinderbetreuung & Schulstandorte
    • Öffentlicher Verkehr in den Regionen (Mikro-ÖV & ÖV allgemein)
    • Errichtung von intermodalen Infrastrukturknoten (Park & Ride-Plätze etc.)
  • Tourismus:

    • Abstimmung des touristischen Angebots & gemeinsame Vermarktung
    • gemeinsame Süd-Card & Klimaticket für Touristen
  • Bildungsstandort Südösterreich:

    • Sicherung der Berufsschulstandorte & Ausbau des HTL-Sektors in Südösterreich
    • Implementierung eines flächendeckenden Kinderbetreuungsangebots
    • Forcierung der sprachlichen Frühförderung für Kinder mit Migrationshintergrund
    • Digitalisierung im Bildungswesen vorantreiben
    • Internationalität des Wirtschaftsstandortes durch englischsprachige Bildungsangebote bedienen
    • Zeitgemäße und bedarfsgerechte Bildungsangebote schaffen
  • Innovations- und F&E-Standort Südösterreich:
    • Bundeslandübergreifende Cluster
    • Sicherstellung der F&E-Mittel im Bereich K- und Kplus-Zentren
    • Bundesländerübergreifende, kooperative F&E-Ausschreibungen
    • Just-Transition-Fund-Mittel nutzen: gemeinsame Ausbildungsschiene im Bereich Green-Jobs

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